haustierhilfe-heidekreis
  Vereinssatzung
 

 


Satzung Haustierhilfe-Heidekreis e.V.


§ 1
Name, Sitz, Geschäftsjahr

§ 1 Nr. 1
Der Verein führt den Namen „Haustierhilfe-Heidekreis e.V. “. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lüneburg am 28.03.2022 unter der Nr. 201922 eingetragen.

§ 1 Nr. 2
Der Verein hat seinen Sitz in Bispingen.

§ 1 Nr. 3
Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

§ 1 Nr.4
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

$1 Nr. 5
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

 




§ 2                          Zweck des Vereins

§ 2 Nr. 1              Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes.

                             Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Unterstützung von Haustierhaltern
                             und ihren Haustieren im Notfall durch

       die Unterbringung des Haustieres in einer Pflegestelle oder 

       die Versorgung von Haustieren in ihrem häuslichen Umfeld oder 

       Unterstützung des Tierhalters bei der Versorgung des Tieres im täglichen Leben. 

       Im Todesfall des Halters wird alles versucht, um das betreffende Tier in andere Hände zu vermitteln und eine Überstellung ins Tierheim zu verhindern.

§ 2 Nr. 2              Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
  
§ 2 Nr. 3              Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten     
                             keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 

§ 2 Nr. 4              Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig
                             hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2 Nr. 5              Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

§ 3                          Erwerb der Mitgliedschaft                       

                              Mitglieder des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen
Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.

§ 4                          Beendigung der Mitgliedschaft

                              Die Mitgliedschaft endet

   a)      mit dem Tod des Mitglieds,

   b)      durch freiwilligen Austritt,

   c)       durch Ausschluss aus dem Verein,

   d)      bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche (Brief oder eMail) Erklärung und ist jederzeit mit sofortiger       Wirkung zulässig.

Ein Mitglied kann aufgrund groben Verstoßes gegen die Vereinsinteressen oder das allgemeine Tierwohl, bei Zuwiderhandlung getroffener Vereinbarungen oder durch vereinsschädigendes Verhalten in der Öffentlichkeit aus dem Verein ausgeschlossen werden. Dem Mitglied ist vor seinem Ausschluss Gelegenheit zur Anhörung zu geben. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Beschluss ist vereinsintern unanfechtbar.

§ 5                          Mitgliedsbeiträge

                               Von den Mitgliedern werden keine Beiträge erhoben. 

§ 6                          Organe des Vereins

  a)      der Vorstand

  b)      die Mitgliederversammlung

§ 7                          Der Vorstand

                              Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus

   a)      dem 1. Vorsitzenden

   b)      dem 2. Vorsitzenden

   c)       dem Kassenwart

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich    
vertreten.

Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

§ 8                          Amtsdauer und Aufgaben des Vorstands

§ 8  Nr. 1              Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder des Vereins sein.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§ 8 Nr. 2               Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereins. 

§ 8 Nr. 3               Liegt der dringende Verdacht vor, dass ein Mitglied des Vorstandes gegen seine Sorgfaltspflichten vorsätzlich  
                              oder grob fahrlässig verstoßen hat, so können ihm Amtsbefugnisse, insbesondere Kontovollmacht, entzogen
                              werden. Dafür ist ein Vorstandsbeschluss mit 2/3 Mehrheit notwendig.

§ 8 Nr. 4               Der Vorstand hat das Recht, seinen Kreis durch sachverständige Personen zu erweitern. Die kooptiertenVorstandsmitglieder (Beisitzer) haben in den Beratungen kein Stimmrecht. Ihre Amtszeit endet mit der Amtszeit des sie kooptierten Vorstandes.

§ 9                          Beschlussfassung des Vorstands

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die von jedem Vorstandsmitglied mit einer Frist von drei Tagen und ohne eine Tagesordnung einberufen werden können. Der Vorstand ist nur beschlussfähig, wenn mindestens der 1. oder 2. Vorsitzende und zwei weitere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. oder 2. Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom 1. oder 2. Vorsitzenden zu unterschreiben.

Ein Vorstandsbeschluss kann schriftlich oder telefonisch gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren erklären.

§ 10                       Die Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme.  Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a)      Entgegennahme des Kassenberichtes und Entlastung des Vorstandes,

b)      Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes,

c)       Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

§ 11                       Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche (eMail oder Post) Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Die Einladung gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. 

Die Mitgliederversammlung kann als Präsenzversammlung oder als virtuelle Mitgliederversammlung abgehalten werden. Zur Präsenzversammlung treffen sich alle Teilnehmer der Mitgliederversammlung an einem gemeinsamen Ort. Die virtuelle Mitgliederversammlung erfolgt durch Einwahl aller Teilnehmer in eine

Video- oder Telefonkonferenz. Eine Kombination von

Präsenzversammlung und virtueller Mitgliederversammlung ist möglich, indem den

Mitgliedern die Möglichkeit eröffnet wird, an der Präsenzversammlung mittels

Video- oder Telefonkonferenz teilzunehmen. Der Vorstand entscheidet über die

Form der Mitgliederversammlung und teilt diese in der Einladung zur

Mitgliederversammlung mit. Lädt der Vorstand zu einer virtuellen

Mitgliederversammlung ein, so teilt er den Mitgliedern spätestens eine Stunde vor Beginn der Mitgliederversammlung per eMail die Einwahldaten für die Video- oder Telefonkonferenz mit.

§ 12                       Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. 

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.

Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich, Gäste können zugelassen werden.  Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung

(einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

Beschlüsse können auch außerhalb einer Mitgliederversammlung in Textform gefasst werden. Dazu erhalten die Mitglieder vom Vorstand Beschlussvorlagen, die innerhalb der gesetzten Frist von mindestens zwei Wochen an den Verein zurückgesandt werden müssen. Die zur Annahme des Beschlusses erforderlichen Mehrheiten entsprechen  den oben genannten. Dieses Verfahren setzt eine Mindestbeteiligung von der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder voraus. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist und folgendes enthalten muss: Ort und Zeit der Versammlung, Versammlungsleiter,

Protokollführer, Anzahl der erschienenen Mitglieder, Tagesordnung,

Abstimmungsergebnisse und Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

§ 13                        Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der

Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich (eMail) beantragen, dass weitere

Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt wurden.


§ 14                       Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich (eMail) unter Angabe des Zwecks und der Gründe von Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10 – 13 entsprechend.

§ 15                       Haftung des Vereins

§ 15 Nr. 1             Organ- oder Amtsträger sowie ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorliegen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 15 Nr. 2             Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für leicht fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 16                        Kassenprüfung

Die Vermögensverhältnisse sind einmal im Jahr vor der ordentlichen

Mitgliederversammlung zu prüfen. Der Bericht des von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfers ist schriftlich niederzulegen. Der Kassenprüfer darf kein Mitglied des Vorstandes sein. Er muss prüfen, ob die Mittel wirtschaftlich verwendet wurden und die Ausgaben sachlich begründet, rechnerisch richtig und belegt sind.

§ 17                       Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

§ 17 Nr. 1             Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die

Mitgliederversammlung nicht anderes beschließt, sind der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 17 Nr. 2             Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

Vermögen des Vereins an Stiftung De Hun’nenhoff, Schneverdingen. Die Stiftung De Hun’nenhoff hat dieses Vermögen zur unmittelbaren und ausschließlichen Förderung des Tierschutzes zu verwenden.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 5. März 2022 mit der hierfür erforderlichen Mehrheit beschlossen und verabschiedet.
 
 

Hier ist die Vereinssatzung zum Herunterladen.

 

 
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